Informationen zum Handyvertrag

Hier erfahren Sie noch einige wichtige Informationen, die Sie beim Abschluss eines Handyvertrags beachten sollten.
Die Kosten eines Handyvertrags bestehen in der Regel aus einem fixen monatlichen Betrag und den variablen Gesprächskosten, die sich je nach Gesprächsverhalten stark unterscheiden können.

Bei den meisten Verträgen ist eine monatliche Grundgebühr fällig. Diese muss so lange der abgeschlossene Vertrag läuft gezahlt werden, unabhängig davon wieviel Sie telefonieren.
Anstatt der Grundgebühr ist bei vielen Angeboten inzwischen auch ein Mindestumsatz üblich. Auch dies ist ein fester Betrag, der im Vertragszeitraum monatlich gezahlt werden muss. Der Vorteil gegenüber der Grundgebühr ist, dass der Mindestumsatz eine Art Telefonier-Guthaben ist, der monatlich abtelefoniert werden kann. Zu beachten ist dabei, ob der Mindestumsatz für alle Telefon-Netze gilt oder z.B. nur für den jeweiligen Anbieter und ob Services wie SMS-Versand mit enthalten sind. Sollte innerhalb des Monats weniger als der Mindestumsatz vertelefoniert werden, muss trotzdem der volle Mindestumsatz-Betrag gezahlt werden.
Oft beinhalten Handyverträge auch Paketpreise. Bei Paketpreisen wird eine monatliche Gebühr gezahlt, für die der Nutzer monatliche Freiminuten und eventuell Frei-SMS erhält. Je höher die Anzahl der Freiminuten oder Frei-SMS ist, desto teurer ist in der Regel der Paketpreis. Auch hier gilt, genauso wie beim Mindestumsatz, zu beachten, für welche Telefon-Netze die Freiminuten bzw. Frei-SMS gelten.

Die variablen Kosten sind die Kosten für geführte Telefongespräche. Die Telefongebühren können sich dabei je nach Vertrag sehr stark unterscheiden. Zu beachten ist z.B. wie hoch die Telefongebühren in die verschiedenen Mobilfunk-Netze und ins Festnetz sind. So sind netzinterne Telefonate normalerweise am günstigsten.
Unterschieden wird auch oft zu welcher Uhrzeit telefoniert wird. Gespräche in der Geschäftszeit (Werktags 7 – 20 Uhr) sind manchmal teurer als Gespräche in der Freizeit/Nebenzeit (Werktags 20 – 6 Uhr) und am Wochenende.
Werden gerne kurze Telefonate geführt, könnte die Taktung der Gesprächskosten eine Rolle bei der Vertragsauswahl spielen. Dabei wird unterschieden, ob sekundengenau oder jede begonnene volle Minute des Telefonates abgerechnet wird.

Ein neu abgeschlossener Handyvertrag läuft normalerweise immer 24 Monate. Jeder Vertrag hat eine Kündigungsfrist, meistens von 3 Monaten. Falls der Vertrag vor der Kündigungsfrist nicht gekündigt wird, verlängert sich der Vertrag automatisch um weitere 12 Monate.
Häufig werden zum Handyvertrag auch zusätzliche Optionen angeboten. Optionen sind zusätzliche Mobilfunk-Dienste, die jedoch kostenpflichtig sind. So gibt es z.B. für Smartphones oft eine Daten-Option, um mit dem Handy im Internet zu surfen. Bei Spar-Optionen werden dagegen günstige Tarife zu bestimmten Telefonnummern bzw. SIM-Karten angeboten.

Unser Tipp:
Bevor Sie einen Handyvertrag abschliessen, gehen Sie alle oben genannten Punkte durch und suchen Sie sich dementsprechend einen Handyvertrag aus. Denn jeder muss selbst entscheiden, welche Tarife und Dienste zu einem persönlich am Besten passen. Eine Übersicht aktueller Handyverträge erhalten Sie in unserer Angebotsübersicht. Angebote der großen Netzbetreiber finden Sie in unserer Kategorie Handyverträge.